„Neue Möglichkeiten für Entwicklung“


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Rathauschef Vogler skizziert Gemeinde-Entwicklung


Klaus-Dieter Vogler
Klaus-Dieter Vogler

DIPPERZ - Klaus-Dieter Vogler, Bürgermeister der Rhöngemeinde, skizziert die Situation nach dem Bau der Umgehung für seine Gemeinde in der Rhön. „Im August 2014 wurde die Ortsumgehung Dipperz für den Verkehr freigegeben. Auf eine Länge von fast zwei Kilometern zog sich der seit Jahren zugenommene Autoverkehr und Schwerlastverkehr (zuletzt rund 12.000 Fahrzeuge mit einem Lkw-Anteil von sechs Prozent) durch Dipperz. Seit Anfang der 60er Jahre gab es seitens der gemeindlichen Gremien den Wunsch der Ortsumgehung Dipperz. Die Ortsumgehung Dipperz ist ein Segels für Dipperz.

 


Wohn- und Lebensqualität, Verkehrssicherheit sind deutlich gestiegen. Die bei den örtli-

chen Gewerbetreibenden erwarteten Befürchtungen (Umsatzeinbrüche, Existenzängste) sind nicht eingetreten. Ganz im Gegenteil, die Ortsumgehung bietet Dipperz neue Entwicklungs-möglichkeiten und Gestaltungsmöglichkeiten im Ortskern, die durch die Bundesstraße unmöglich waren. Mit Mitteln aus der Dorferneuerung und GVFG-Förderungen bieten sich Chancen, den gesamten Bereich der Durchfahrtsstraße aufzuwerten und neu zu gestalten. Die Entwurfsplanungen sind bereits weit fortgeschritten (Unigestaltung des gesamten Straßenbereichs und der Plätze). Aus meiner Sicht bietet die Ortsumgehung große Chancen der Weiterentwicklung, die aus Dipperz einen noch attraktiveren Wohnstandort und Gewerbestandort machen. Ein gutes Beispiel sind auch die an der Abfahrt Dipperz-West angesiedelten Unterlehmen im Gewerbepark.“


Bericht | Bertram Lenz


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