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Begegnung und Versorgung:

» Immer mehr Menschen besuchen den Wochenmarkt Landenhausen


 Photo| Reger Betrieb in Landenhausen: Es ist Wochenmarkt                               Foto | Werner Stoepler    

LANDENHAUSEN · Welch ein Gewimmel in der Mittelstraße von Landenhausen: Der Wochenmarkt hat im Wartenberger Ortsteil eingeschlagen. Von Woche zu Woche kommen mehr Besucher in die Dorfmitte. Ferienbetrieb heißt, dass auch Kinder und Jugendliche am Dienstagvormittag den Treffpunkt nutzen können, um hier mit Freunden ein Schwätzchen zu halten. Ansonsten dominieren Senioren und junge Muttis mit Kinderwagen das Marktgeschehen. Dreh- und Angelpunkt ist dabei das Hofbräuhaus.


Ende Mai hatte Bürgermeister Dr. Olaf Dahlmann den Startschuss für das Projekt gegeben. Und die Landenhäuser nutzen seitdem den Markttag - zum Einkauf, da ein ortsansässiges Geschäft zur Nahversorgung fehlt, und vor allem als lebendige Begegnung mit Nachbarn und Freunden.


Dreh- und Angelpunkt ist hier das Dorfbräuhaus, das ebenfalls zum Markt geöffnet hat. Sandra Görtz und Renate Heine haben hier alle Hände voll zu tun. Kaffeeautomaten und Spülmaschine laufen auf Hochtouren. Cappuccino, Brause, Johannisbeerschorle, die Gäste stehen Schlange. Der Bestand an Kaffeetassen wurde eigens für den Wochenmarkt erhöht, berichtet Sandra Görtz, weil da so viel Geschirr im Umlauf ist. Vermutlich müsse der Tassenbestand noch weiter aufgestockt werden. Bei schönem Wetter nehmen die Wochenmarktbesucher unter den Sonnenschirmen draußen Platz, bei Kälte oder Regenschauern wird im Gastraum zusammengerückt.


Sandra Görtz nutzt das Angebot der Landmetzgerei Schwarz, der Bäckerei Grenz, des Edekamarktes Reuber, Juttas Blumen- und Gartenstube sowie von Fisch-Feinkost Holzapfel selbst zum Einkauf. Das muss sie am Morgen gleich als Erstes erledigen, hat sie gelernt. Denn wenn der Ansturm in der Gastronomie vorüber ist, dann haben die Händler schon abgebaut.


Stolz auf den Treffpunkt in der Ortsmitte ist Jan Krieger vom Bürgerbündnis Lebenswertes Wartenberg (BBLW). Der Wochenmarkt sei auch ein Wunsch der Bürgerinitiative gewesen. Mit dem Markt sei ein Kommunikationszentrum entstanden. Als Verfechter der Marktidee bekennt sich auch Dieter Jander. Er nennt Pfarrer Volker Weinmann als einen der Urheber des Projektes. Jander gefällt besonders, dass rund um den Wochenmarkt im digitalen Zeitalter die Möglichkeit bestehe, sich zu unterhalten und auszutauschen. "Mein Friseur hat mir einen Dienstagstermin angeboten, das geht auf keinen Fall", berichtet er. Der Wochenmarkt hat Priorität.


Auch bei den Anbietern sieht man nur strahlende Gesichter. Der Fischwagen macht gerade Sommerpause, sonst wären laut Dieter Jander noch mehr Kunden da. Daniel Betz vom Edekamarkt Reuber ist mit dem Umsatz zufrieden. Er vertritt den Chef am Verkaufswagen. Es sind die regionalen Produkte, die bei den Kunden ziehen. Bei den Nachbarständen haben sich ebenfalls die Kunden in die kleinen Warteschlangen eingereiht. Selbst aus Angersbach kommt Kundschaft. Ein Ehepaar hat als einzigen Kritikpunkt, dass zwei Stunden Öffnungszeit von 9 bis 11 Uhr doch etwas knapp seien. "Wir sind Langschläfer und kommen aus dem Nachbardorf", bekennen sie. Da müsse man sich dann immer schon etwas sputen.


 

 

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Pressemitteilung

18.07.2018 um 16:59 Uhr

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