unsere Gemeinde ...

»    ... das lebens- und liebenswerte Dorf im Vogelsberg


Unser Wartenberg

Die Gemeinde liegt an den östlichen Ausläufen des Vogelsberges, des Naturparks Hoher Vogelsberg finden sich die vom Fachwerk und dörflicher Kultur geprägten Wartenberger Ortsteile Angersbach und Landenhausen. Sehenswert ist die Burgruine Wartenberg aus der Stauferzeit. Seltene Vögel sind in den umliegenden ausgedehnten Waldgebieten beheimatet, eine Vogelstimmenwanderung im Frühjahr ist ein Erlebnis. Neben dem Vulkanradweg und dem R2 führen auch 40 km markierte Wanderwege durch die Gemarkung. Tennisanlage, Angelmöglichkeit, eine Reitanlage mit Halle und Freiplatz sowie ein solarbeheiztes Freibad und mehr erwarten Sie. Ein besonderer Ort für Veranstaltungen ist das Wartenberg-Oval.

 

Unsere Gemeinde liegt im Vogelsbergkreis in Osthessen

Etwa 17 Kilometer westlich der Barockstadt Fulda und 3 Kilometer südöstlich der Stadt Lauterbach (Hessen) in einer waldreichen Mittelgebirgslandschaft. Das Gebiet befindet sich in einer Höhe zwischen 248 und 494 Meter über NN. Der Waldanteil der Gemarkungsfläche beträgt 22.05 km² (= 56 Prozent). Durch die Gemeinde fließt die Lauter, die sich in Bad Salzschlirf mit der Altefeld zur Schlitz verbindet. In unmittelbarer Nähe beginnt der „Naturpark Hoher Vogelsberg“.

 

Die Geographische Lage von Wartenberg


PhotoWartenberg Ortsteil · Angersbach 

PhotoWartenberg Ortsteil · Landenhausen 

PhotoBurgruine · Wartenberg

Unsere Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Schlitz, im Osten an die Gemeinden Bad Salzschlirf und Großenlüder (beide Landkreis Fulda), im Süden an die Stadt Herbstein, sowie im Westen an die Stadt Lauterbach. Unsere Gemeinde besteht aus den beiden Ortsteilen Angersbach und Landenhausen.

Quelle |  Wikipedia

 

Klimaverhältnisse

Die Hauptwindrichtungen unseres Raumes sind Süd-West und Nord-Ost. In windschwachen Hochdruckperioden, hauptsächlich im Herbst und Winter, neigen die Täler zu Nebelbildung. Durch die waldreichen Berghänge erfolgt ein abendlicher Zufluss frischer und reiner Waldluft, wodurch in den Sommermonaten, besonders nach heißen und schwülen Tagen, angenehme Erfrischung sichergestellt ist. Das Klima in Wartenberg ist in Bezug auf die Abkühlreize durch Wärmeentzug des Wind- und Temperaturmilieus als reizmild bis schonend zu bezeichnen. 

Quelle |  Deutscher Wetterdienst

 

Raumstruktur

Unsere Gemeinde ist als Strukturraum „Ländlicher Raum“ gekennzeichnet. Der ländliche Raum weist eine geringe Siedlungsdichte, größere Entfernungen zwischen zentralen Orten und eine geringe Ausstattung an Einrichtungen sowie Angeboten der Infrastruktur auf.

 

 

 

» Geschichte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Unsere Gemeinde ist im Regionalplanentwurf von 2009

als Grundzentrum ausgewiesen und liegt an der Regionalachse Koblenz-Diez (Limburg-Weilburg-Wetzlar-Gießen Grünberg-Alsfeld-Lauterbach-Fulda/Bad Hersfeld), welche auch als Fernverbindungsachse gilt. Das nächstgelegene Mittelzentrum ist die Stadt Lauterbach im westlichen Anschluss an das Gemeindegebiet. Die nächsten Oberzentren in einem Radius von ca. 40 km sind Fulda, Marburg und Gießen. Der nächstgelegene Verdichtungsraum liegt um die Oberzentren Gießen und Wetzlar.

 


Siedlungsstruktur

Der Ortsteil Angersbach besteht überwiegend aus Vorranggebiet Siedlung – Bestand. Am östlichen Ortsrand befindet sich ein Vorranggebiet Industrie und Gewerbe. Der Ortsteil Landenhausen ist als Vorranggebiet Siedlung – Bestand dargestellt, daran grenzen vier Vorranggebiete Siedlung- Planung.

 

  

» Gemeindegebiet 

 

 

 

 


Natur und Landschaft

Vorbehaltsgebiete für Natur und Landschaft sind innerhalb des Gemeindegebietes verteilt um Angersbach und entlang des Flusses dargestellt. Entlang der Lauter ist zudem ein Vorbehaltsgebiet für besondere Klimafunktion gekennzeichnet.

 

  

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Wasserversorgung

Vorbehaltsgebiete für den Grundwasserschutz befinden sich südlich der Lauter.

 

  

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Land- und Forstwirtschaft

Die beiden Siedlungsflächen der Gemeinde sind umgeben von Vorranggebieten für die Landwirtschaft. Im Südwesten und Nordosten herrschen Vorranggebiete für Forstwirtschaft vor.

 

  

» Landwirtschaft

» Forstwirtschaft 

 


Rohstoffsicherung

Im Gemeindegebiet sind folgende Gebiete für die Rohstoffsicherung ausgewiesen

  • Vorbehaltsgebiet oberflächennaher Lagerstätten (Norden+Westen+Nordwesten von Angersbach)
  • Vorranggebiet oberflächennaher Lagerstätten – Bestand (Norden+Westen)
  • Vorranggebiet oberflächennaher Lagerstätten – Planung (Norden+Westen)

Naturräumliche Ausstattung unserer Gemeinde

Die Gemeinde liegt nach (KLAUSING 1988) größtenteils im Osthessischen Bergland in der naturräumlichen Einheit Großenlüder-Lauterbacher Graben, einer Teileinheit der Fuldaer Senke. Nördlich grenzt das Schlitzer Land an und im Süden schließt der Untere Vogelsberg an. Das Gebiet wird durch den Lauterbacher Graben und seine Seitentäler geprägt.

 

Der Steinberg nördlich von Angersbach, der Wöllstein am südlichen Gemeinderand, der Lärchenberg zwischen den beiden Ortsteilen sowie der Wernersberg südlich von Landenhausen bilden mit 486 m bis 410 m die höchsten Erhebungen in Wartenberg. Geologisch erstreckt sich das Gemeindegebiet vielfältig von mittlerem Buntsandstein nördlich und südlich des Lauterbacher Grabens über Oberen Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper bis hin zu Tonen westlich und südwestlich von Angersbach. Auch Basalte, Löß/Lößlehm und alluviale Materialien sind anzutreffen.

 

Die aufgrund ihrer komplexen Beschaffenheit für die Landwirtschaft unterschiedlich geeigneten Böden werden teils als Ackerland und teils als Grünland genutzt. Auf den Keuperstandorten entstandene tonig lehmige Braunerden dienen mit ihrem hohen Nährstoffgehalt dem Ackerbau und die über Sand und Ton ausgebildeten geringwertigeren pseudovergleyten Braunerden und Pseudogleye bilden den Untergrund für Grünland- und forstwirtschaftliche Nutzung. Die grundfeuchten Talböden sind meist Grünland.

 

In der Gemarkung Angersbach befinden sich westlich und östlich des Ortes Angersbach sowie im Bereich nördlich der Lauter wertvolle kleinräumig strukturierte Kulturlandschaften, zusammengesetzt aus Hecken, Feldgehölzen, Obstbeständen, Wiesen, Weiden und Ackerland. Der hier liegende Teil des Lauterbacher Grabens kann dagegen als ausgeräumte Feldflur bezeichnet werden. Eine flächenhafte Begleitflora findet sich nicht. Eine reichhaltige Ackerwildkrautflora hat sich hingegen im Gemeindegebiet auf Ackerrändern und Ackerbrachen ausgebildet. Auch die Gemarkung Landenhausen ist eher strukturarm. Nur die südlichen Hänge des Lauterbacher Grabens weisen nennenswerte Gehölzbestände auf.

 

Mit der „Hainig-Trift“ und der „Wüstung Armes“ liegen unter anderem zwei Gebiete mit einer erhaltenswerten Kombination aus Sukzessionsgebüschen und Magerrasen vor. Innerhalb des Gemeindegebietes gibt es Vorkommen einiger naturschutzfachlich wertvoller Biotoptypen. An dieser Stelle sind vor allem die Magerrasenbestände, die Zwergstrauch Heiden und Borstgras-Rasen, bestimmte Riede und Sümpfe sowie Feuchtwiesen zu nennen. In den großflächigen Waldbeständen gibt es Bereiche mit bedeutenden Altholzvorkommen, welche als Brut- und Höhlenbäume dienen.

 

 

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» Landschaftsentwicklung

» Gewässerentwicklung


Forstwirtschaft

Die Gemeindefläche Wartenberg besteht mit 2.205 ha zu über 50 % aus Wald. Hierbei liegt der Nadelwaldanteil aus forstwirtschaftlichen Gründen bei 77%. Aufgrund ihrer geringen Ansprüche an den Nährstoffhaushalt des Bodens kommen Großteils Kiefernbestände sowie häufig auch Fichtenbestände vor. Diese Bestände können derzeit nicht als naturnah bezeichnet werden. Laubwaldareale liegen in erster Linie südwestlich und nordöstlich von Angersbach. Naturnahe Waldflächen finden sich in geringer Anzahl insbesondere am Fleischberg (Buchenwald-Bestand) und am Sonnberg (Eichen-Hainsimsen-Wald). Diese Bestände sind von großer ökologischer Bedeutung. Speziell der Eichen-Hainsimsen-Wald am Sonnberg sorgt im steilen Hangbereich unter anderem für die Sicherung des Bodens.

 

Ca. 87 % der Waldflächen in Wartenberg sind Privatwälder (größter Waldbesitzer ... Waldgesellschaft der Riedesel Freiherren zu Eisenbach), die übrigen Waldflächen sind Gemeindebesitz.

 

 

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Schutzgebiete

Nach den §§ 12, 13 und 15 des Hessischen Naturschutzgesetzes (HENatG) festgesetzte Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie geschützte Landschaftsbestandteile sind im Gemeindegebiet Wartenberg bisher nicht ausgewiesen. Westlich von Landenhausen ist allerdings die „Eiche auf dem Buchenwald“ als Naturdenkmal gesetzlich geschützt. Laut § 14 HENatG sind die Beseitigung, Beschädigung, Veränderung und nachhaltige Störung eines Naturdenkmals sowie seiner geschützten Umgebung verboten. Im Regionalen Raumordnungsplan Mittelhessen (RROPM) sind die im Gemeindegebiet befindliche Heidefläche „Am Birkich“ und die Wacholderheide südwestlich von Landenhausen als sensible Landschaftsbereiche dargestellt. Beide Flächen durchlaufen gerade das Ausweisungsverfahren als geschützte Landschaftsbestandteile durch den Vogelsbergkreis.

 


FFH Gebiete (europaweiten Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)

Im Flächennutzungsplan sind sechs Flächen im Umkreis des Ortsteils Angersbach als geschützter Landschaftsbestandteil geplant ausgewiesen. Innerhalb des Gemeindegebietes liegen Teilbereiche von drei verschiedenen Schutzgebieten der europaweiten Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie). Flächenmäßig am größten tritt das Gebiet „Magerrasen bei Lauterbach und Kalkberge bei Schwarz“ (NR. 5322-305) auf. Teilbereiche dieses Schutzgebietes liegen westlich und östlich vom Siedlungsgebiet Angersbach sowie südwestlich des Siedlungsbereiches Landenhausen. Das FFH Gebiet „Großseggenried am Huhnrod“ (Nr. 5322-303) befindet sich im östlichen Bereich des Ortsteils Angersbach. An der südöstlichen Gemeinde- bzw. Kreisgrenze ragt die „Talaue bei Herbstein“ (Nr. 5422-303) kleinflächig in das Gemeindegebiet.

 


Gewässer

Die größten Fließgewässer innerhalb der Gemeindefläche sind die Lauter und die Altefeld, welche jedoch den südöstlichen Teil des Gemeindegebietes nur in einem kurzen Abschnitt quert. Besonders prägend für das Landschaftsbild ist die Lauter, ein Fließgewässer 2. Ordnung mit einem mittleren Niedrigwasserabfluss < 0,5 m³/s. Zudem finden sich noch einige Bäche und Gräben geringerer Ordnung in diesem Gebiet. Hierzu zählen der Ditzelbach, der Hainbach, der Krommelbach, der Mühlenbach (Erlenbach), der Rotenbach, der Rothebach, der Rudloser Bach, der Sassener Bach sowie der Ziegelbach. Die Gewässerläufe einiger dieser Bäche sind in ihren Offenlandbereichen so gut wie gehölzfrei. Fehlende bachbegleitende Ufergehölze wirken einschränkend auf den Arten- und Biotopschutz, gefährden die Ufersicherung und können zur Tiefenerosion führen. Die Zuständigkeit all dieser Gewässer liegt bei der Gemeinde.

 


Natürliche Stillgewässer

gibt es innerhalb der Gemeindefläche nicht, allerdings haben sich in Folge des Tagebaus und Aufstauung von Bachläufen sowie der Anlage von Fischteichen stehende Wasserflächen entwickelt. Hier ist vor allem das stehende Gewässer in der Tongrube zu nennen. Den Großteil der Stillgewässer im Gemeindegebiet stellen Fischteiche dar. Sie sind überwiegend als Belastung des Naturhaushaltes zu bewerten. Während sich bei den Stillgewässern drei Teiche in einem erhaltenswerten naturnahen Zustand befinden, kann keines der vorhandenen Fließgewässer als naturnah bezeichnet werden. Viele der Fließgewässer erreichen jedoch auf längeren Abschnitten im Gemeindegebiet die Einstufung „bedingt naturnah“. Der Erlenbach ist in der Ortslage Landenhausen verrohrt. Diese Verrohrung wird als irreversibel eingeschätzt, da sie in die Bebauung eingebunden ist und unterhalb einer zentralen Straße verläuft. Auch der Rudloser Bach ist innerhalb der Ortschaft Angersbach verbaut und kaum natürlich. Ufermauer und Auslaufbereich zur Lauter sind unterhalb der Bebauung stark durch Bodenerosion gefährdet. Im Rahmen der Ortsumgehung sind Ausgleichsmaßnahmen für die Lauter geplant. Auch für den Erlenbach sind unterhalb der Ortslage von Landenhausen Maßnahmen in Bezug auf die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie vorgesehen.

 

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weitere Berichte und Informationen ...

 


25. & 26. November 2017

Kunstverein Landenhausen

Kulturverein Landenhausen lädt am Wochenende

zum 12. Kunstspaziergang ein

Alle Kunstinteressierten, Familien und Neugierige sind eingeladen

Der 12. Kunstspaziergang des Kulturvereins Landenhausen findet am Samstag, 25. November, und Sonntag, 26. November, im Wartenberger Ortsteil Landenhausen statt. Insgesamt 26 regionale und überregionale Künstler stellen Arbeiten unterschiedlichster künstlerischer Disziplinen aus.

 

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» Thema Vereine

 12. Kunstspaziergang


21. November 2017

Focus / Oberhessen-Live

Wolfgang Schleiter als CDU-Vorsitzender einstimmig bestätigt

Mitgliederversammlung der CDU Wartenberg

In der vor kurzem stattgefundene Mitgliederversammlung der CDU Wartenberg stand die bisherige parlamentarische Arbeit der Fraktion in der Gemeindevertretung und die Neuwahl des Vorstandes sowie die Wahl der Delegierten für die Kreisparteitage und des Wahlkreisparteitages im Mittelpunkt.

 

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16. November 2017

Lauterbacher Anzeiger

Angersbacher Rundweg
belebt teils vergessene Ortsgeschichte(n)

Nun ist es offiziell: Der historische Rundgang durch Angersbach

Aufmerksame Fußgänger haben die neuen Infotafeln am Friedhof oder gegenüber der Sparkasse in Angersbach sicher längst entdeckt. Doch jetzt wurde der historische Rundgang mit insgesamt 16 Schildern auch offiziell seiner Bestimmung übergeben. Am "Geschichtsplatz" direkt bei der evangelischen Kirche traf sich ein Großteil der Initiatoren, Helfer und Unterstützer, um über den Wanderweg der besonderen Art zu informieren.

 

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